Titelbild Frau im Dunkeln

Hörbuch „Die Frau im Dunkeln“

"Die Frau im Dunkeln"
Autorinnen und Komponistinnen in der Unterhaltungsmusik zwischen 1901 und 1935

Das Buch
Das Hörbuch
Die Notensammlung
Vortrag und Bühnenprogramm

Namen wie Claire Waldoff, Mascha Kaléko und Erika Mann kennt man noch, Marita Gründgens, Isa Vermehren und Valeska Gert vielleicht. Doch wem sagen die Namen Eddy Beuth, Henry Love, Hedy Knorr, Ruth Feiner, Marie Madeleine noch etwas?

Die geplanten Publikationen basieren auf Evelin Försters jahrelangen Recherchearbeiten, die zum Ziele hatten, Komponistinnen und Textautorinnen ausfindig zu machen, die zwischen 1901 und 1935 im Genre Chanson, der Unterhaltungskunst und des Films gearbeitet haben.

Dabei handelt es sich in der Mehrzahl um in Vergessenheit geratene Künstlerinnen, die zum Teil auch unter männlichen Pseudonymen gearbeitet haben oder aufgrund ihres jüdischen Glaubens emigrieren mussten. Jede dieser Künstlerinnen bereicherte das Kabarett, die Unterhaltungskunst oder den Film auf ihre Art und Weise. Denn in den Jahren von der Jahrhundertwende bis zur Machtübernahme durch die Nationalsozialisten erlebte Berlin seinen beispiellosen Aufstieg zu einer Weltstadt, an dem diese Frauen mit ihren künstlerischen Arbeiten in all ihren Facetten einen gewichtigen Anteil hatten.

„Die Frau im Dunkeln“ ist der Originaltitel einer 1920 entstandenen Operette, für die eine Frau, Eddy Beuth, die Verse geschrieben hat. Durch aufwendige Recherche können nun erstmals Angaben zu ihrem Leben und Werk gemacht werden.


Das Buch

Neunzehn Künstlerinnen werden mit Lebensdaten, biographischen Skizzen, Fotografien und Werkverzeichnissen näher vorgestellt. Es findet reichhaltiges authentisches Material Verwendung, z.B. Porträts, Auftrittsmotive, Innen- und Außenansichten von Kabaretts und Veranstaltungsorten, Programmzettel und Notendeckblätter.

Wer das Erscheinen des opulenten Buches mit einem Umfang von 288 S. unterstützen möchte:

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Das Hörbuch

Ein Teil der Forschungsergebnisse bildeten die Grundlage für das 2009 produzierte Hörbuch „Die Frau im Dunkeln“ . Den damaligen „Zeitgeist“ kann man in den originalen Texten und Tonaufnahmen wiederfinden als Hervorbringenschaften einer lebendigen Populärkultur. Das Hörbuch wurde u.a. im Forum Musikbibliothek von Peter Sühring, in der tageszeitung und in Viva Voce besprochen.

Weitere Pressestimmen zum Hörbuch "Die Frau im Dunkeln" >>> Presse


Die Notensammlung

Die gleichnamige Notensammlung wird zeitgleich mit dem Buch im März 2012 erscheinen. Aus der Operette "Die Frau im Dunkeln" wird das gesamte Potpourri als Notendruck vorliegen. Zusätzlich werden Kostbarkeiten der Chansonkunst erstmals gedruckt veröffentlicht.
Verlag: Bote & Bock Boosey & Hawkes


Das Bühnenprogramm

Aus dem Kreis der neu- und wiederentdeckten Künstlerinnen werden in dem Programm etwa 15 Künstlerinnen in Text und Musik näher vorgestellt, wie Marita Gründgens, Ruth Feiner, Hedy Knorr und Henry Love. Musikalisch wird der Gesang mit Piano, Geige und Cello begleitet. Alternativ kann dieses Programm auch solistisch mit Piano-Begleitung aufgeführt werden.

Außerdem kann das Thema "Die Frau im Dunkeln" auch als Vortrag mit authentischen Skizzen, Texten, Tondokumenten und Dias angeboten werden.

Ein ausführlicher Beitrag von Dr. Enrico Pigorsch erschien 2002 in der Zeitschrift "Schalltrichter". Weitere Pressestimmen zum Bühnenprogramm:
- Frankfurter Rundschau
- Neues Deutschland
- Frankfurter Allgemeine Zeitung
- Der Tagesspiegel
oder auf dieser Website unter >>> Presse